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Drohnen-Thermografie

PV-Drohneninspektion mit Thermografie

Eine Drohne mit kalibrierter Thermografie-Kamera erfasst Ihre Anlage systematisch und liefert Wärmebilder pro Modulbereich. Auffälligkeiten zeigen sich als thermische Anomalien und können auf defekte Zellen, Bypass-Diodenausfall, PID oder Strangprobleme hinweisen. Bei geeigneten Bedingungen (klarer Himmel, ausreichende Einstrahlung, Anlage in Last) ist die Drohnen-Thermografie eine schnelle und dachschonende Ergänzung zur klassischen elektrischen Prüfung.

Drohnen-Inspektion mit Wärmebildkamera über einer PV-Anlage

Was im Service enthalten ist

  • Drohne mit kalibriertem Wärmebildsensor (640×512)
  • Automatisierte Flugplanung — systematische Erfassung der Modulflächen
  • RGB-Aufnahmen zusätzlich für Glasbruch, Verschmutzung, sichtbare Risse
  • Befundkarte: Auffälligkeiten georeferenziert auf der Anlage markiert
  • Erkannt werden u.a.: Hot-Spots, Bypass-Diodenausfall, PID-Verdacht, Strangabbrüche
  • Ergebnis-Report mit Wärmebild, RGB, GPS-Koordinate und Empfehlung pro Modul
  • Drohnenpiloten mit gültiger EU-Kompetenz (A1/A3, A2) und Drohnenhaftpflicht

Normen, nach denen wir prüfen

  • IEC TS 62446-3 — Anforderungen an Thermografie-Inspektionen von PV-Modulen und -Anlagen
  • EU 2019/947 — EU-Drohnenverordnung — Kompetenzklassen A1/A2/A3
  • Austro Control LBTH 67 — Österreichische Bestimmungen für unbemannte Luftfahrzeuge

Ihre Vorteile

Schonend für die Anlage

Befliegung statt Modul-Begehung — keine Trittschäden, kein Aufstellen von Hubsteigern für die Erstaufnahme.

Sichtbar machen, was am Boden nicht auffällt

Hot-Spots erscheinen im Wärmebild deutlich gegenüber der Umgebung. Defekte Bypass-Dioden, beginnende PID, Mikrorisse: visuell erkennbar.

Schnell für Schadensaufnahme

Nach Hagel oder Sturm liefert die Befliegung eine schnelle Übersicht und unterstützt die Schadensdokumentation.

Ergänzt die elektrische Prüfung

Wir kombinieren Thermografie mit Strangmessung — die elektrische und die thermische Sicht der Anlage in einem Befund.

Häufige Fragen: Drohnen-Thermografie

Antworten auf die häufigsten Fragen rund um PV-Service.

Was kostet eine Drohnen-Thermografie für eine PV-Anlage?
Für Anlagen bis 30 kWp ab 390 € netto inklusive Anfahrt, Befliegung und Auswertung. Größere Anlagen rechnen wir nach Modulanzahl bzw. Modulfläche ab.
Welche Defekte können mit PV-Thermografie erkannt werden?
Hot-Spots durch verschattete oder defekte Zellen, ausgefallene Bypass-Dioden, Strangabbrüche, Hinweise auf Potentialinduzierte Degradation (PID) sowie sichtbare Glasbrüche und Mikrorisse. Die Aussagekraft ist bei sachgerechter Befliegung hoch — exakte Defektklärung erfolgt typischerweise in Kombination mit elektrischer Messung.
Wann ist Thermografie sinnvoll?
Bei klarem Himmel, ausreichender Einstrahlung und Anlage unter Last (also tagsüber, nicht im Stillstand). Wir planen den Termin entsprechend; bei ungünstigen Bedingungen verschieben wir kostenfrei.
Brauche ich eine Genehmigung für die Drohne?
Wir bringen die nötigen Kompetenznachweise (EU A1/A3 sowie A2), die Drohnenhaftpflicht und – falls für den Standort erforderlich – die spezifische Bewilligung mit. Sie selbst müssen nichts veranlassen.
Wie unterscheidet sich Drohnen-Thermografie von der ÖNORM-Inspektion?
Die ÖNORM-Inspektion ist die elektrische Prüfung mit Messgeräten und Befund. Die Drohnen-Thermografie zeigt thermische und optische Auffälligkeiten am Modul. Beide Verfahren ergänzen sich, die Kombination liefert das vollständigste Bild.
Bei welchem Wetter kann die Drohne fliegen?
Wärmebildaufnahmen brauchen Sonne und ausreichende Einstrahlung. Bei Schnee, Niederschlag oder bedecktem Himmel verschieben wir den Termin — automatisch und ohne Storno-Kosten.

Anlage prüfen, sauber halten, mehr Ertrag rausholen.

Festpreis-Angebot innerhalb von 24 Stunden — werktags meist innerhalb 2 Stunden.